SELEGILIN-neuraxpharm 10 mg Tabletten 100 St
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100 St
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| PZN | 00745355 |
| Anbieter | neuraxpharm Arzneimittel GmbH |
| Packungsgröße | 100 St |
| Packungsnorm | N3 |
| Darreichungsform | Tabletten |
| Produktname | Selegilin-neuraxpharm 10 mg |
| Monopräparat | ja |
| Wirksubstanz | Selegilin hydrochlorid |
| Rezeptpflichtig | ja |
| Apothekenpflichtig | ja |
| Maximale Abgabemenge | 10 |
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, verminderter Atmung, schweren Muskelkrämpfen und extremem Fieber (Hyperpyrexie) kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Erwachsene | 1/2 Tablette | 1-mal täglich | morgens, nach der Mahlzeit |
| Erwachsene | 1/2 Tablette | 2-mal täglich | morgens und mittags, nach der Mahlzeit |
| Erwachsene | 1 Tablette | 1-mal täglich | morgens, nach der Mahlzeit |
Das Arzneimittel besteht aus einer Wirkstoffkombination und erhöht im Gehirn die Menge eines bestimmten Botenstoffs, dem Dopamin. Ist Dopamin zu wenig vorhanden, wie z.B. bei der Parkinsonkrankheit, kommt es zu einem Ungleichgewicht mit anderen Botenstoffen im Gehirn. Die durch dieses Ungleichgewicht ausgelösten Symptome der Krankheit können durch Ausgleich des Dopaminmangels gemildert werden.
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Geschwüre im Verdauungstrakt
In Kombination mit Levodopa:
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
- Adrenalin produzierender Tumor (Phäochromozytom)
- Grüner Star (Engwinkelglaukom)
- Vergrößerte Prostata mit Restharnbildung
- Herzrhythmusstörung mit beschleunigtem Puls
- Herzrhythmusstörung mit unregelmäßiger Schlagfolge
- Brustenge (Angina pectoris)
- Seelische Erkrankung mit Persönlichkeitsveränderung (Psychose)
- Demenz
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Schwindelgefühl
- Kopfschmerzen
- Langsamer Puls (Bradykardie)
- Übelkeit
- Anstieg der Leberwerte
- Stimmungsschwankung
- Ein- und Durchschlafstörung, leicht und vorübergehend
- Beschleunigte Herzfrequenz aus dem Vorhof (supraventrikuläre Tachykardie) durch Medikamente
- Mundtrockenheit
Bei gleichzeitiger Einnahme von Levodopa kann zusätzlich auftreten:
- Unruhe
- Übermäßige Bewegungsaktivität
- Bewegungsstörungen
- Antriebssteigerung
- Verwirrtheit
- Halluzinationen
- Blutdruckabfall durch Aufstehen (orthostatische Hypotonie)
- Herzrhythmusstörungen
- Schlaflosigkeit
- Erbrechen
- Verstopfung
- Appetitlosigkeit
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Müdigkeit
- Bluthochdruck
- Angstzustände
- Anfallsartige Schmerzen in der Herzgegend durch Medikamente (arzneimittelinduzierte Angina pectoris)
- Atembeschwerden
- Muskelkrämpfe
- Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen)
- Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Vorsicht: Patienten mit Engwinkelglaukom haben ein erhöhtes Risiko - besonderes im akuten Anfall.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.
Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.